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Eisbären den Zahn gezogen

Mit einem Auswärtssieg bei den Eisbären Bremerhaven im Rücken starten die Brose Baskets in die Vorbereitung auf das Beko BBL TOP FOUR 2012.





80:67 setzte sich der Titelverteidiger am Sonntagnachmittag gegen die bissige Raubtier-Crew von Head Coach Doug Spradley durch.

Dabei musste Bambergs Cheftrainer Chris Fleming nicht nur auf Maurice Stuckey, der nach einem erneuten Mittelfußbruch für den Rest der Saison ausfällt, verzichten, sondern auch auf Anton Gavel, der durch Magen-Darm-Probleme geschwächt zwar auf der Bank Platz nahm, aber nicht ins Geschehen auf dem Court eingreifen konnte. Für ihn rückte Karsten Tadda in die Startformation, die allerdings einige Minuten brauchte, bis sie ins Spiel gefunden hatte. Chris McNaughton und Terrell Everett sorgten auf Eisbären-Seite für eine Fünf-Punkte-Führung (11:6), ehe Casey Jacobsen und PJ Tucker auf Bamberger Seite das Heft in die Hand nahmen, den Ausgleich erzielten und die Führung herstellten, die bis zum Ende des ersten Viertels auf neun Punkte anwuchs (20:29).

Ganze vier Minuten und sieben Sekunden sollte es im zweiten Spielabschnitt dann dauern, ehe die Bremerhavener wieder zu Punkten kamen, während die Bamberger in dieser Zeit acht Punkte auf der Haben-Seite verbuchen konnten. Jason Cain, Topscorer der Bremerhavener in diesem Spiel, erzielte von der Linie zwei seiner insgesamt 20 Zähler zum 22:37. Cain war es auch, der in den folgenden Minuten Verantwortung übernahm und die Unkonzentriertheiten, die sich in dieser Phase ins Bamberger Spiel einschlichen, ausnutzte, um den Rückstand auf zehn Punkte zu reduzieren (31:41). Grund genug für Chris Fleming, sein Team zu einer Auszeit auf die Bank zu beordern. Tadda, Slaughter - der am Sonntag seinen 27. Geburtstag feierte - und Jacobsen sorgten dafür, dass der Vorsprung wieder ausgebaut wurde. Ein technisches Foul gegen Slaughter 40 Sekunden vor der Halbzeitpause gab Mike Smith dann aber von der Linie die Möglichkeit, wieder auf zwölf Punkte Rückstand zu verkürzen.

Zwischen 12 und 15 Punkten pendelte sich der Bamberger Vorsprung dann auch in der ersten Hälfte des dritten Viertels ein, ehe Chris McNaughton und Jason Cain im Wechsel und unterstützt von Anthony Smith für einen 11:0 Lauf der Gastgeber sorgten. 100 mitgereiste Bamberger Fans mussten zusehen, wie der Vorsprung ihres Teams auf vier Punkte zusammenschmolz (52:56), ehe Brian Roberts und PJ Tucker den Brose Baskets mit erfolgreichen Offensivaktionen wieder etwas Luft verschafften. Das Spiel blieb eng, Tibor Pleiß stellte kurz vor Ende des dritten Viertels von der Linie auf 57:65 aus Sicht der Eisbären.

Mit einer Umstellung auf Zonenverteidigung gelang es den Brose Baskets dann im vierten Viertel, den Eisbären den Zahn zu ziehen. Der Vorsprung wurde wieder zweistellig, Roberts baute die Führung 2:42 Minuten vor dem Ende der Partie auf 16 Punkte aus (64:80). Die nächsten und letzten Zähler der Partie lieferte Bremerhavens Anthony Smith per Dreier zum 67:80-Endstand.

Damit können sich die Brose Baskets mit dem Rückenwind von drei Siegen in Serie in Ruhe auf das Beko BBL TOP FOUR Turnier in Bonn am kommenden Wochenende vorbereiten. Im Halbfinale wartet am Samstag um 20:15 Uhr der Tabellenzweite der Beko BBL, ratiopharm ulm, auf den Double-Pokalsieger. Das nächste Bundesliga-Spiel findet am 01. April gegen Phoenix Hagen in der heimischen Stechert Arena statt.



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